Verden - Dom

Dom St.Maria und Cäcilia

Furtwängler&Hammer 1916

Furtwängler&Hammer-Orgel in Dom zu Verden
Bildquelle: Wikipedia

Durch einen Glücksfall sind auf einem verhältnismäßig engen Raum drei große dreimanualige Furtwängler&Hammer-Orgeln aus der Zeit um die Jahrhundertwende erhalten geblieben: in Lüneburg (1899), Salzwedel (1913) und eben in Verden.

Handwerklich und klanglich erfüllen alle drei Instrumente höchste Maßstäbe. Trotzdem lässt sich überraschenderweise eine klare Richtung hin zu möglichst großer Individualität im Klang feststellen. Dies betrifft nicht nur den Gesamtklang, sondern vor allem die Klanggebung der einzelnen Stimmen.

Die spätromantische Epoche war demnach keinesfalls nur eine Epoche von megalomanischen Orgeln, wie es später oft geschildert wurde, sondern der Akzent auf eine möglichst subtile, fein nuanzierte Klanggebung war das Hauptziel. Das Niveau des Orgelbaus im 20. Jahrhundert wäre ganz sicher vollkommen anders, wenn die Entwicklungslinie im Orgelbau durch die Orgelbewegung mit ihrer Suche nach einem "objektiven" Ton nicht unterbrochen worden wäre, sondern solche Orgeln wie die von Furtwängler&Hammer in Verden der Ausgangspunkt von Organisten und Orgelbauern wären.

Die großzügig dimensionierte, kernig und charaktervoll klingende Orgel im Dom zu Verden wurde ebenfalls in die Gesamtaufführung der Orgelwerke Max Regers im Rahmen der Max Reger-Akademie mit Christoph Bossert integriert.

 

Disposition      
       
       
I.Manual C-g´´´
II.Manual C-g´´´
III.Manual C-g´´´
Pedal C-f´
Principal 16’ Bordun 16’ Quintatön 16’ Principalbaß 16’
Major Principal 8’ Viola 16’ Geigenprincipal 8’ Kontrabaß 16’
Doppelflöte 8’ Principal 8’ Konzertflöte 8’ Subbaß 16’
Bordun 8’ Gamba 8’ Viola 8’ Violabaß 16’*
Dulziana 8’ Quintatön 8’ Offenflöte 8’ Zartbaß 16’*
Fugara 8’ Harmonienflöte 8’ Gedeckt 8’ Octavbaß 8’
Octave 4’ Zartflöte 8’ Aeoline 8’ Zartflöte 8’*
Rohrflöte 4’ Dolce 8’ Vox coelestis 8’ Flötenbaß 8’
Kornett III-V Hornprincipal 4’ Principalflöte 4’ Cello 8’
Mixtur IV Traversflöte 4’ Fugara 4’ Octave 4’
Posaune 16’ Waldflöte 2’ Fernflöte 4’ Posaune 16’
Trompete 8’ Rauschquinte II Flautino 2’ Bariton 8’
  Mixtur II – III Sesquialtera II  
  Klarinette 8’ Harm. aetheria IV * = Transmission aus II.
    Oboe 8’  
    Trompete harm. 8.  
       
Manualkoppeln: III-II, III-I, II-I  
Oberoktavkoppel: II-I, III-I, III-II, III  
Unteroctavkoppel: II-I, II, III-II, III  
Pedalkoppeln: III-P, II-P, I-P, Pedaloktaven  

Tritte:
Walze allein, M. I Suspensor, Pe-Suspensor, PK I, PK II, Pedal-Oberoktavkoppeln, Octavkoppeln, PK – III, Walze an-ab
1. Kombination, Hauptregistratur, MK I-II, Forte-Pedal,
2. Kombination, Auslöser für alle feste Reg.-Gruppen,
Tutti-Pedal, pp-Pedal

Knöpfe:
Tutti, Nebenreg. I-II an Hauptregistratur, Unteroktavkoppeln II-I, Oberoktavkoppel III-I, Oberoktavkoppel II-I, Zungensuspensor, 16’-Stimmen Suspensor, Walze

Tritte für Schweller II und III

Windladen: pneumatische Taschenladen

 

 

Erfahren Sie mehr zu dem Konzert im Rahmen der Max-Reger-Gesamtaufführung im Dom zu Verden.

 

 

Erfahren Sie mehr über die Max-Reger-Akademie mit Christoph Bossert.

 

 

 

Lassen Sie sich nicht entgehen!

 

In Planung:
 
Max Reger - Das gesamte Orgelwerk mit Christoph Bossert

Für die Aufnahmen werden ausschließlich sorgfältig ausgewählte, erstklassige spätromantische Orgeln verwendet. Nähere Information finden Sie hier in Kürze.


voraussichtlich im Herbst 2013:
 
Max Reger auf der Furtwängler-Hammer Orgel in Lüneburg
Phantasie und Fuge d-Moll op.135b • Vier Präludien und Fugen op.85 • Sieben Stücke op.129

Es spielen die Teilnehmer der Max-Reger-Akademie 2011



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