Pappenheim

Klosterkirche

Crapp-Orgel von 1722

Crapp-Orgel in PappenheimDer reiche und farbige Klang dieser Orgel zieht immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich und die Orgelklasse ist hier oft zu Gast.

Anstelle des heutigen Principal 8´ war ursprünglich wahrscheinlich
eine Gambe 8´ vertreten, die Änderung zum Principal erfolgte jedoch bereits im 18. Jahrhundert.

Die Orgel hat einen frischen, biegsamen Klang und praktisch jedes Register kann man mit einem anderen beliebigen zusammenspielen. Die klanglichen Möglichkeiten, die diese Orgel anbietet, sind praktisch unerschöpflich und es bleibt nur zu hoffen, das der heutige Orgelbau die Eigenschaften solcher Orgeln aufgreift.

Ganz besonders sind die Klaviaturen: unter der Manualklaviatur ist ein zierliches Schleierbrett. Die Pedaltastatur ist auf der oberen Seite der Tasten geschnitzt. Solche Lösungen sind absolut einmalig und dass das sehr gut erhaltene Schnitzwerk auch dort ist, wo der Fuß die Taste betritt, zeugt dafür, dass die Orgel nur sparsam benutzt wurde - was sie vielleicht vor einem verheerenden Umbau verschont hat.

 

Disposition  
   
   
Manual C, D-c´´´ Pedal C-gis
Principal 8´ Sub-Bass 16´
Coppel 8´ Octav-Bass 8´
Quintatoen 8´  
Principal 4´  
Kleingedackt 4´  
Spitzflöte 4´  
Quint 3´  
Octave 2´  
Mixtur  

 

Crapp-Orgel in Pappenheim Crapp-Orgel in Pappenheim Crapp-Orgel in Pappenheim Crapp-Orgel in Pappenheim
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Zum Vergrössern auf die Bilder klicken Foto: Sofija Grgur         

 

 

 

CD in Planung:
 

 

Dialog der TastenDialog der Tasten - Vol.II

Historische Orgeln in Maihingen, Pappenheim und Fährbrück
Es spielen Studenten der Hochschule für Musik in Würzburg unter der Leitung von Prof. Christoph Bossert

Die CD wird in absehbarer Zeit veröffentlicht.

 


Erfahren Sie mehr zu den anderen Orgeln in Maihingen und Fährbrück.

 

 

 



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