zur Max-Reger-Akademie

Neuhausen auf den Fildern

St.Petrus und Paul

Eberhard Friedrich Walcker 1854

Eberhard Friedrich Walcker
Eberhard Friedrich Walcker. Bild-Quelle: Wikipedia

Nur acht Jahre nach der Fertigstellung der Orgel in Hoffenheim befindet sich Walcker bereits in einer anderen Phase seines Schaffens. Der Klang wird kräftiger und grundtöniger, wobei er aber keinesfalls seine Flexibilität verliert.

Ganz besonders verhält sich das Register Traversflöte 4´ - ihre Mensur variiert zwischen einer Flöte im Diskant und einem Streicher im Bass, wo dieses Register auch die allerleiseste Stimme der Orgel darstellt.

Besonders wichtig ist auch die langsame Ansprache des Register Violonbass 16´, welche durch die mechanische Kegellade sehr genau gesteuert werden kann. Die enorme Flexibilität des Klanges macht aus dieser Orgel ein besonders wichtiges Instrument, welches sich auch für die Musik Max Regers besonders gut eignet.

Im Jahr 2006 haben auf dieser Orgel die ersten Konzerte der Gesamtaufführung des Orgelwerkes von Max Reger im Rahmen der Max-Reger-Akademie stattgefunden. Vor allem für die frühen Orgelwerke Regers, wie z.B. die ersten zwei Choralphantasien op.27 und op.30, die erste Suite e-Moll op.16 oder die Choralvorspiele ohne Opuszahl.

 

Disposition    
     
     
I. Manual C-f´´´ II. Manual C-f´´´
Pedal C-d´
Principal 16´ Bourdon 16´ Principal 16´
Principal 8´ Principal 8´ Violonbass 16´
Flöte 8´ Gedeckt 8´ Subbass 16´
Gedeckt 8´ Dolce 8´ Octavbass 8´
Gambe 8´ Harmonica 8´ Violoncell 8´
Salicional 8´ Fugara 4´ Posaune 16´
Quintflöte 5 1/3´ Rohrflöte 4´ I/P
Octave 4´ Flöte 4´ II/P
Gemshorn 4´ Octave 2´  
Traversflöte 4´ Cornet 3fach 2 2/3´  
Quinte 2 2/3´ Fagott-Clarinett 8´  
Octave 2´    
Mixtur 5fach 2 2/3´    
Scharf 3fach 1´    
Trompete 8´    
II/I    
     
mechanische Kegellade  
6 feste Kombinationen  
zuschaltbare Barker-Hebel  

 

 

Erfahren Sie mehr über die Konzerte im Rahmen der Max-Reger-Akademie 2006.

 

 



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