Kladruby

Orgel in der Klosterkirche

Leopold Burkard 1726-1728

Burkard-Orgel in KladrubyEine kongeniale Einheit zwischen der Orgel und dem Raum ist nur selten so gelungen, wie es in der Klosterkirche in Kladruby der Fall ist. Die Kirche ist im Stil der Barock-Gotik gebaut - einem Stil, der nur einen einzigen Vetreter hat - den Architekten J.B.Santini (1667-1723).

Der Architekt der Kirche hat auch das Orgelgehäuse - einen der ersten freistehenden Prospekte überhaupt - entworfen. Der original erhaltene - freistehende Spieltisch - gehört auch zu den ersten Versuchen auf diesem Gebiet.

Die einzigartige Disposition sammelt auf dem Positiv alle labialen Bauformen, dagegen stehen im Hauptwerk nur die Prinzipale mit Coppelbass 16´ vom Holz. Die Pedaldisposition zählt genau so viele Stimmen wie das Manual. Das Instrument besitzt im Manual gebrochene Oktaven.

 

Disposition    
     
     
Manual C, D, E-c´´´ Positiv C, D, E-c´´´
Pedal C-a, 18 Töne
Coppelbass 16´ Copula major 8´ Principalbass 16´
Principal 8´ Quintadena 8´ Subbass 16´
Octava 4´ Flöte 8´ Octavbass 8´
Quinta 3´ Salicional 8´ Quintbass 6´
Superoctava 2´ Gamba 8´ Octava 4´
Quinta minor 1 1/2´ Principal 4´ Mixtura 4fach
Mixtura 4fach Copula minor 4´  
  Fugara 4´  
  Octava 2´  
  Quinta 1 1/2´  
  Mixtura 1´  
     
Manualschiebekoppel  

 

 

Die Orgel wurde im Rahmen des Internationalen Meisterkurses für Orgel mit Prof. Bossert besucht.

 

 

 

 

 

 

 



Volba jazyka