Prof. Dr.h.c. Christoph Bossert KMD

Christoph BossertChristoph Bossert wurde 1957 in Schwäbisch Hall geboren. Besuch der evangelisch-theologischen Seminare in Maulbronn und Blaubeuren. 1978 Studium an der Musikhochschule Stuttgart: Werner Jacob, Orgel, Kenneth Gilbert, Cembalo, Ulrich Süße und Helmut Lachenmann, Komposition. Intensive Studien folgten insbesondere bei Luigi Ferdinando Tagliavini in Fribourg/Schweiz in den Fächern Orgel, Cembalo und Musikwissenschaft.

Zahlreiche Auszeichnungen, so unter anderem 1. Preis der Internationalen Orgelwoche Nürnberg (Johann-Pachelbel-Preis, 1979), Preisträger der Rotary-Stiftung Stuttgart (1981), Stipendien durch Studienstiftung des deutschen Volkes und das Land Baden-Württemberg, Preisträger der Lili Boulanger Memorial Fund. Inc. Boston (1989), Ivan-Lucacic-Preis Varazdin/Kroatien (1992), Ernennung zum Kirchenmusikdirektor (1998).

Lehrtätigkeit: Musikhochschule Stuttgart (1987-1991), Hochschule für Kirchenmusik Esslingen (1987-1992), Professur für Orgel und Leiter der Studienkommission evang. Kirchenmusik an der Musikhochschule Trossingen (seit 1991). Seit April 2007 Professor für Orgel und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Würzburg.

Intensive Konzerttätigkeit in ganz Europa sowie Nord- und Südamerika, Japan und Korea. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen (Labels unter anderem Intercord / EMI, ARS MUSICI, ORGANUM-Musikproduktion). Juror in internationalen Wettbewerben. Autor zahlreicher musikwissenschaftlicher Studien; Kompositionsaufträge durch Rundfunkanstalten und renommierte Festivals. Gestaltung von Rundfunk-Sendereihen über J.S. Bach, Das Wohltemperierte Klavier Teil II und Max Reger, das Orgelwerk. Berater international bedeutsamer Orgelbauprojekte wie beispielsweise der Total-Rekonstruktion der Johann-Andreas Silbermann-Orgel Villingen 1752.

Intensive Auseinandersetzung mit den historisch gewachsenen Klangstilen der europäischen Orgellandschaften, insbesondere im ehemals deutschsprachigen Kulturraum. Initiator des Prozesses "Die Orgel als Europäisches Kulturgut" zur Rettung und Erhaltung historischen Orgelerbes im östlichen Europa. Hauptinitiator des von der Europäischen Gemeinschaft seit Oktober 2005 geförderten EU-Projekts „OrganExpert“ zur Entwicklung und Erprobung eines neuen Master-Studienganges (Master of Arts), in dem künstlerische, wissenschaftliche und handwerkliche Ausbildung zum Orgelsachverständigen gelehrt wird. Initiator internationaler Veranstaltungen für Neue Orgelmusik an der Musikhochschule Trossingen. Mitinitiator der John-Cage<Orgel>Stiftung Halberstadt.

Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Cluj-Napoca (Klausenburg) 2003. Künstlerischer Leiter der Internationalen Max-Reger-Biennale Giengen/Brenz.

www.christophbossert.de

 

aktuell erhältliche CD-Aufnahmen:

Max Reger - Drei Choralphantasien op.52 Max Reger: Drei Choralphantasien op.52
Christoph Bossert an der Link-Orgel (1906),
Evangelische Stadtkirche Giengen/Brenz

Vorgestellt im Rahmen der Max-Reger-Biennale Giengen 2006

 

Johann Sebastian Bach - Concerti per Organo Johann Sebastian Bach: Concerti per organo
Christoph Bossert an der Ehrlich-Orgel
von 1748 in der Evang. Stadtkirche Bad Wimpfen

 

John Cage - Organ2/ASLSP John Cage: Organ2/ASLSP
Christoph Bossert & Hans-Ola Ericsson
Zacharias Hildebrandt-Orgel von 1746 in St.Wenzel Naumburg
Offizielle Aufnahme zum John-Cage-Orgelprojekt Halberstadt
Bookletautoren: Christoph Bossert, Klaus Faika, Klaus Röhring, Helmut Werner

 

Seifert-Orgel in Rüdesheim-Eibingen Die Orgel der Abtei Sankt Hildegard Rüdesheim-Eibingen
Christoph Bossert an der Seifert-Orgel von 2004

Bossert: KYRIE nach Hildegard von Bingen
J.S.Bach: Fantasia et Fuga in g BWV542;
Toccata in C BWV564; Fantasia in C BWV 570
Brahms: »Herzlich tut mich erfreuen« op. posth. 122.4;
Variationen für Klavier op. 21 Nr. 1 (Orgelfassung Chr. Bossert)
Liszt: Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen

 

weitere Informationen unter http://www.organum-classics.de/

 



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